Gesendet: 01-11-2025 Geschrieben von: Redaktion Lesezeit: 5 Minuten
Urlaub mit Hund: Tipps der DierenLot Stiftung

Urlaub mit Hund: Tipps der DierenLot Stiftung

Urlaub ist schon an sich toll, aber mit dem vierbeinigen Freund wird er zum absoluten Highlight. Ob Sie Berge besteigen, Wälder erkunden oder einfach nur gemeinsam entspannen möchten – mit der richtigen Vorbereitung ist Ihnen eine unvergessliche Zeit garantiert. Beachten Sie dazu die besten und hilfreichsten Tipps der DierenLot Foundation für Reisen mit Hund.

1. Vorbereitung: Wohin kann der Hund gehen?

Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Reiseziel genauso hundefreundlich ist wie Sie. Sind Hunde auf dem Campingplatz, am Strand oder in dem Restaurant Ihrer Wahl willkommen? Und darf Ihr treuer Begleiter überhaupt ins Land einreisen? Informieren Sie sich dann auch über die Bestimmungen: In manchen Ländern müssen Hunde einen Maulkorb tragen oder stets an der Leine geführt werden. Manchen Rassen wird man dort weniger positiv gegenübergestanden. Informieren Sie sich daher im Voraus über die Regeln des Landes, in das und durch das Sie reisen, sonst stehen Sie womöglich vor verschlossenen Türen am Zoll.

Vergessen Sie nicht, dass ein EU-Heimtierausweis für Ihren Hund unerlässlich ist. Eine Tollwutimpfung oder eine Wurmkur sind unter Umständen erforderlich. Organisieren Sie alles im Voraus, damit Sie in Spanien nicht in Eile zum Tierarzt müssen.

2. Gesundheit und Sicherheit: Ein glücklicher Hund macht einen glücklichen Besitzer

Besuchen Sie vor Ihrer Abreise den Tierarzt. Lassen Sie ihn untersuchen, ob Ihr Hund für das große Abenteuer bereit ist, und fragen Sie nach Tipps zum Umgang mit Parasiten wie Zecken und Flöhen. Packen Sie außerdem eine Reiseapotheke für Ihren Hund in Ihren Koffer, inklusive Medikamenten, falls er es mit der Abenteuerlust etwas übertreibt.

Im Auto oder Wohnmobil sichern Sie Ihren Hund mit einem Sicherheitsgurt, in einer Transportbox oder hinter einem Netz. Machen Sie regelmäßig Pausen für eine Gassirunde – nicht nur für sich selbst, sondern natürlich auch für Ihren Hund. Lassen Sie Ihren Hund übrigens niemals in einem heißen Auto zurück; das ist keine gute Idee und eines verantwortungsvollen Hundehalters unwürdig.

3. Der Koffer Ihres Hundes: Was nehmen Sie mit?

Ihr Hund hat natürlich auch seine eigene Packliste mit Reisedokumenten. Denken Sie an Folgendes:

  • Zu viele Lieblingsstücke und neue Speisen im Urlaub können Magenprobleme verursachen.
  • Futter- und Wassernäpfe für echtes Restaurant-Feeling unterwegs.
  • Spielzeug, eine vertraute Decke oder ein Korb. Vor allem wegen des vertrauten Duftes, so wohltuend nach einem Tag voller neuer Gerüche.
  • Die Natur ist schön und sollte es auch bleiben, deshalb sind Hundekotbeutel unerlässlich.
  • Handtuch, Bürste und eventuell Shampoo, insbesondere für begeisterte Schlammroller oder Schwimmfans.
  • Und eine Münze mit einer Telefonnummer, falls es zu einer abenteuerlichen Flucht kommen sollte.

4. Ankunft: Schnüffeln und Einleben

Nach der Ankunft sollten Sie sich Zeit nehmen, gemeinsam die Umgebung zu erkunden, sich die Beine zu vertreten und den Reisestress hinter sich zu lassen. Suchen Sie an heißen Tagen nach Schattenplätzen und stellen Sie stets frisches Wasser bereit. Halten Sie Ausschau nach ungewöhnlichen Pflanzen, Tieren oder dem Straßenverkehr – denn Urlaub ist ohne Tierarztbesuch deutlich angenehmer.

5. Aktivitäten: Gemeinsam Spaß haben

Findet die schönsten Wanderwege, Seen oder Strände, an denen Hunde willkommen sind. Spielt ein bisschen mehr Ball als zu Hause, macht lustige Selfies und genießt vor allem die gemeinsame Zeit. Merkt ihr, dass euer Hund müde ist? Dann ist Entspannung auch wichtig, denn im Urlaub geht es schließlich auch darum, nichts zu tun – auch für euren Hund.

AnimalLot-Stiftung

Viel zu viele Tiere in den Niederlanden führen noch immer ein extrem elendes Leben. Sie werden in viel zu kleinen Käfigen gehalten, oft schwer misshandelt, verletzt auf die Straße geworfen oder einfach ihrem Schicksal überlassen. Die DierenLot Stiftung ist zutiefst besorgt über das Leid dieser Tiere und möchte ihnen helfen. Ein zentrales Ziel der Stiftung ist die Unterstützung lokaler und regionaler, insbesondere kleiner und mittlerer Organisationen, da diese oft mit der Finanzierung ihrer Arbeit zu kämpfen haben. Dazu gehören Tierheime, Tierschutzorganisationen und Tierrettungsdienste im ganzen Land. Hauptziel ist es, unnötiges Leid von Haustieren, Streunern und Wildtieren zu verhindern. Ein engmaschiges Netzwerk lokaler Tierschutzorganisationen ist für Mensch und Tier gleichermaßen unerlässlich. Dieses Netzwerk existiert bereits, und die DierenLot Stiftung möchte es erhalten, stärken und schützen. Wenn Sie ein Tierfreund sind, zeigen Sie es und werden Sie Spender. www.dierenlot.nl Sie können einen Betrag Ihrer Wahl abonnieren und so dazu beitragen, Tierleid zu verhindern.

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