Veröffentlicht am: 21-03-2024 Geschrieben von: Redaktion Lesezeit: 7 Minuten
Camping in Marokko: Sicheres Reisen durch eine wunderschöne Natur

Camping in Marokko: Sicheres Reisen durch eine wunderschöne Natur

Mit dem Wohnmobil nach Marokko zu fahren, ist ein Abenteuer. Neben angenehm warmem Wetter, auch im Winter,  ist Marokko auch noch angenehm erschwinglich. Ein Wohnmobil bietet zudem die Möglichkeit, all die schönen Orte zu besuchen. Von Spanien aus ist die Überfahrt einfach. Marokko ist ein Land voller märchenhafter Überraschungen. Vielseitige Natur, von einer ausgedreckten Wüste bis zum Atlasgebirge und Städte als echte Perlen dazwischen. In den Städten gibt es immer ein gemütliches Zentrum in einem Labyrinth aus engen, hektischen Gassen mit farbenfrohen Märkten.

Die schönsten Gegenden

Neben all den schönen Städten gibt es wunderschöne Gegenden zu entdecken, wie das Atlasgebirge. Ein beliebtes Reiseziel dank seiner Lage in der Nähe der Hauptstadt Marrakesch. In der Bergregion finden Sie eine Kombination aus hohen Bergen, Schluchten, Flussbetten, Bergdörfern und einer reichen Flora und Fauna. Trotz der Hitze ist es also nicht überall karg und trocken. In den grünen Gebieten sorgen Wasserfälle und Flüsse für viel Vegetation. Einige Berggipfel sind sogar mit einer dicken Schneedecke bedeckt. Ziemlich besonders in dieser warmen Umgebung. Das Atlasgebirge liegt in der Mitte Marokkos. Im Norden liegt der flache Teil Marokkos, im Süden die Sahara-Wüste. Eine riesige Ebene mit Sanddünen mag etwas langweilig erscheinen, aber das wahre Wüstengefühl ist ein einzigartige Erfahrung. Die Gegend bietet schöne Orte wie Oasen, Schluchten und sogar Wälder.

Die Todra-Schlucht

Nach Meinung vieler eines der schönsten Naturgebiete. Die riesigen Felswände bieten ein beeindruckendes Wandergebiet. Dank guter Wege können Sie auf dem Grund der tiefen Schlucht wandern, umgeben von 300 Meter hohen Felswänden. Die Schlucht ist 15 Kilometer lang und manchmal nur 10 Meter breit. Sie liegt im östlichen Teil des Atlasgebirges und ist etwa 6 Autostunden von Marrakesch entfernt.

Die Küstengebiete

Dank des sommerlichen Wetters ist Marokko natürlich auch für einen Strandurlaub geeignet. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Badeorten mit allen Annehmlichkeiten. So können Sie dort surfen, schwimmen oder kitesurfen. Aber auch kulturell gibt es hier viel zu erleben. Bekannte Badeorte sind Agadir, Tanger, Rabat, Essaouira, Casablanca und Saïdia.

Toubkal Nationalpark

Wenn die marokkanische Hitze doch etwas zu viel des Guten ist, können Sie die kühlere und grüne Umgebung des Toubkal-Nationalparks wählen. Sie finden ihn im südlichen Hinterland, nur 70 Kilometer von der Hauptstadt Marrakesch entfernt. Es ist ein bergiges Gebiet, das an die Alpen erinnert. Der höchste Gipfel misst stolze 4167 Meter über dem Meeresspiegel. Selbst im Sommer wandern Sie dort zwischen schneebedeckten Gipfeln. Es ist ein wunderschönes Wandergebiet, in dem Sie unterwegs allerlei Tierarten wie Geier, Wildschweine oder Gazellen antreffen. Aber ebenso beeindruckend ist die Berglandschaft mit authentischen Berberdörfern. Interessant sind die manchmal recht großen kulturellen Unterschiede zum Rest des Landes.

Die am häufigsten gesprochene Fremdsprache ist Französisch. Oft kommt man auch mit Englisch oder Spanisch zurecht. Besonders im Norden Marokkos hört man viel Spanisch. Die Währung in Marokko heißt Dirham. Im Vergleich zu den Preisen in Deutschland ist alles in Marokko gut bezahlbar. Es gehört auch zur Kultur, über den Preis zu verhandeln, wenn man etwas kauft. Man kann also feilschen, das ist dort üblich. Die Bevölkerung ist außerdem sehr freundlich, gastfreundlich und hilfsbereit.

Aufgrund der vielfältigen Landschaft gibt es nicht nur ein einziges, umfassendes Klima. Unter anderem das Atlasgebirge, das Meer und die Sahara haben ein eigenes Gesicht mit einem anderen Klima. Das mediterrane Klima trifft man zuerst an. Dieses warme Klima findet man an der nordwestlichen Seite des Atlasgebirges. Im Hohen Atlas selbst herrscht ein gemäßigtes mediterranes Klima zusammen mit einem warmen kontinentalen mediterranen Klima. An der Nordseite des Hohen Atlas hat man wiederum ein Steppenklima. Im Süden des Landes herrscht ein trockenes Wüstenklima.

        

Worauf man in Marokko auch achten muss, ist der Wind. Sandstürme, auch Sirocco genannt, kommen aus der Wüste wie ein Sandsturm. Man kann es mit einer Mauer vergleichen, die über die Landschaft fällt. Während eines Sandsturms steigt die Temperatur stark an. Durch den Mangel an frischem Wind bleibt sie bei 30 bis 40 Grad hängen. Aber Marokko ist ein Land, in dem die Sonne viel scheint und die Temperaturen angenehm sind. Je südlicher man jedoch geht, desto wärmer wird es. Das Meer hat im Allgemeinen eine kühlende Wirkung. Auch die Höhenlage beeinflusst die Temperatur.

Marokko gilt als sicheres Land. Achten Sie jedoch darauf, sich etwas an den Islam anzupassen. Das kann Spannungen vermeiden. So ist zu freizügige Kleidung oder öffentlicher Alkoholkonsum nicht überall erwünscht. Die Straßen in Marokko sind in der Regel gut instand gehalten. Die Beschilderung ist klar und außerhalb der Großstädte ist der Verkehr nicht dicht. Sie können daher bequem mit einem Wohnmobil durch Marokko reisen. Das Straßennetz in Marokko und die dazugehörigen Einrichtungen sind gut vergleichbar mit dem Fahren in Frankreich. Halten Sie sich außerdem an die Verkehrsregeln und achten Sie auf häufige Geschwindigkeitskontrollen. Besonders am Rande von bebauten Gebieten und entlang von Mautstraßen stehen oft Polizisten mit Radarpistolen. Die Höhe der Bußgelder ist im Allgemeinen überschaubar. Es lohnt sich jedoch nie, dem Polizisten das Leben schwer zu machen. Folgen Sie einfach dem ruhigen Fahrstil der meisten marokkanischen Verkehrsteilnehmer, und Sie kommen problemlos von A nach B.

Mit einem Wohnmobil nach Marokko zu reisen ist weniger kompliziert, als man vielleicht denkt, und wirklich empfehlenswert. Wildcampen ist im ganzen Land erlaubt, aber ein Campingplatz mit allen Annehmlichkeiten ist nie weit entfernt. Außerdem gibt es viel Neues zu sehen, da sich die Kultur in Nordafrika nun einmal von unserer unterscheidet. Hinzu kommt, dass man im Winter hier weit genug südlich kommen kann, um doch noch sommerliches Wetter zu finden.

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