Veröffentlicht am: 23-11-2018 Geschrieben von: Redaktion Lesezeit: 3 Minuten
Die Geheimnisse der Bretagne

Die Geheimnisse der Bretagne

Raue Felsen, steile Klippen, Menhire und Leuchttürme. Das ist die Bretagne, die wilde Halbinsel von La Douce France. Mit einer süßen Seite: wunderschöne Strände im Süden und im Landesinneren Wälder, Wiesen und grasbewachsene Hügel.

Dreißig Kilometer rosa Granit. Die Côte de Granit Rose – bei Ploumanac’h – ist einer von vier Orten weltweit, wo dieser seltene Naturstein zu finden ist. Die Einflüsse von Wasser und Wind über dreihundert Millionen Jahre hinweg schufen die besonderen Formen. Ein weiteres Weltwunder – aber von Menschenhand geschaffen – liegt in Carnac: eine Ansammlung von 2600 Menhiren in langen Reihen. Der Name bedeutet wörtlich „hoher Stein“, einige sind 11 Meter hoch und wiegen somit Tonnen. Archäologen rätseln immer noch, wie sie dorthin gelangten.

Ebenfalls nicht zu verpassen: Mont Saint Michel, so ziemlich an der Grenze zwischen der Normandie und der Bretagne: eine bis auf den letzten Quadratzentimeter bebaute Halbinsel einen Kilometer vor der Küste. Es ist eine der meistbesuchten Attraktionen Frankreichs und bei extremer Flut steht die einzige Zufahrtsstraße immer noch unter Wasser.

Bretagne - Bunte Hortensienblüten in einem kleinen Dorf, Bretagne, Frankreich

Wandern ans Ende der Welt

Finistère: die wörtliche Übersetzung davon ist „das Ende der Welt“, auf Bretonisch. Rau, wild und ungezähmt. Noch viel mehr „Ende der Welt“ ist die Pointe du Raz, am westlichsten Punkt Frankreichs. Hier blickt man siebzig Meter hinunter, wie die wilden Wellen an den Felsen zerschellen. In der Ferne sieht man einen der berühmtesten Leuchttürme Frankreichs, den Phare Ar Men, auf der Insel Île de Sein. Die wenigen Häuser auf dieser Insel stehen dicht beieinander, wie Kühe im Sturm. Denn wenn es spukt, dann spukt es hier wirklich…

Es gibt noch viele weitere Inseln vor der bretonischen Küste, darunter die Blumeninsel Île de Bréhat und Île de Bratz mit einem tropischen Garten, dank des milden Mikroklimas. Im Süden der Bretagne liegt Belle Île, mit ihren weißen Sandstränden, Dünen und Klippen. Auf gleicher Höhe liegen übrigens noch viele weitere Inseln im Golfe du Morbihan: Hunderte müssen es sein, große Inseln, die manchmal sogar bewohnt sind, und niedliche winzige – niemand vermisst so eine, wenn man sie mit nach Hause nimmt… Eine wunderschöne Gegend für eine Bootsfahrt oder um ein Segelboot zu mieten.

Bretagne

Tipps in der Bretagne

Muss man machen

Schöne Städtereisen: Saint-Malo (schönes Zentrum!), Brest (Marinestadt), Douarnenez, mit dem einzigen schwimmenden Schiffsmuseum Frankreichs: le Port-Musée.

Mit den Kindern

In Brest können Sie das Aquarium und den Themenpark Océanopolis besuchen, www.oceanopolis.com. Ein weiteres Highlight: das Grand Aquarium in Saint Malo, www.aquarium-st-malo.com.

Muss man probieren

„Kig ha farz“ ist ein traditioneller bretonischer Eintopf aus dem Finistère. Mit Schweinefleisch, Gemüse und „Far“: Buchweizennudeln, die in einem Leinensäckchen mitgekocht werden.

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