Renault SpaceNomad: Powered by Pilote
Ab sofort können Sie auch im Renault Showroom einen Buscamper à la California finden. Ab der Saison 2022 wird dort der SpaceNomad auf Basis des Renault Trafic glänzen. Die Schweiz, Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich und Deutschland sind zuerst an der Reihe. Wann die niederländischen Renault-Händler folgen werden, ist noch nicht bekannt.

Renault hat die Schweiz als Testmarkt genutzt, um zu sehen, ob ein eigener Werksbuscamper auf das Interesse der Käufer stoßen würde. Das war beim SpaceNomad der Fall, weshalb die genannten Länder die Einführung erleben. Der SpaceNomad basiert auf dem kompakten Renault Trafic. Der Bus ist in zwei Ausführungen erhältlich. Mit vier Sitzplätzen oder mit einem etwas längeren Radstand als Fünfsitzer. Unter der Motorhaube können Sie zwischen 110 oder 170 PS wählen. Als französischer Automobilhersteller arbeitet Renault für diesen Campervan mit dem ebenfalls französischen Camperhersteller Pilote zusammen.

Auch als Alltagsauto
Der SpaceNomad lässt sich problemlos als Alltagsauto einsetzen. Mit vier oder fünf Sitzplätzen haben Sie ausreichend Platz für Ihre Passagiere. Der Camperbereich von Pilote besteht aus einer Schrankwand an der Seite inklusive einer kompakten, aber nutzbaren Küchenzeile. Diese verfügt über zwei Kochfelder mit Piezozündung und ein Spülbecken. Außerdem ist standardmäßig ein Kompressorkühlschrank mit einem Fassungsvermögen von 49 Litern verbaut. Der recht große Tisch kann an der Küchenzeile befestigt werden. Bei Nichtgebrauch kann er hinten verstaut werden und ist nicht im Weg. Der Tisch kann auch draußen verwendet werden.

Vier Schlafplätze
Der Bus verfügt über zwei Doppelbetten. Die Beifahrerbank ist fest und nicht auf Schienen verschiebbar. Aber aus dieser Bank lässt sich im Handumdrehen ein Bett machen, indem man die Rückenlehne flach legt. Die Bettgröße beträgt 130 x 185 cm. Das Schlafdach hat ein zweites Bett von 120 x 200 Zentimetern.

Erwachsener Bus
Der Renault Trafic ist nach dem letzten Facelift zu einem ausgewachsenen Bus herangewachsen. Das Armaturenbrett sieht schick und attraktiv aus. Auffällig ist der 8 Zoll große Touchscreen. Damit bedienen Sie zum Beispiel das Entertainment-System. Auch das Äußere wurde durch das Facelift modernisiert. So hat der Trafic andere Stoßfänger, LED-Scheinwerfer und einen Satz 17 Zoll Leichtmetallfelgen.
Neben dem L1 wird es auch einen 5,40 m langen L2 SpaceNomad geben. Die Aufteilung ist vergleichbar. Auch die Rückbank, die hier jedoch auf einer Schiene verschiebbar ist. Die Preisgestaltung ist noch nicht bekannt, aber es wird erwartet, dass sie in Frankreich bei etwa 50.000 € liegen wird. Das ist dann allerdings ohne unsere berüchtigte BPM.
Mehr Informationen: www.renault.nl
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